Kündigung erhalten in Köln?

Frist: 3 Wochen

Kostenlos Kanzlei für Arbeitsrecht finden in Köln

Schritt 2 von 3 · Ihr Fallca. 2 Minuten
Ein paar Angaben zum Fall
Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung mit Arbeitsrecht?

Damit sich Kanzleien aus Ihrer Region melden.

  • Kostenlos und unverbindlich für Sie
  • Bis zu 3 Kanzleien für Arbeitsrecht melden sich

Weitergabe an bis zu drei Kanzleien, die Anfragen aus Ihrer Region annehmen. Ob Sie eine beauftragen, entscheiden Sie selbst.

Wer gegen eine Kündigung vorgehen will, hat dafür nur drei Wochen ab Zugang. Was Sie jetzt prüfen sollten, was eine Abfindung realistisch macht und was ein Anwalt kostet.

Frist: 3 Wochen

Die Kündigungsschutzklage muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung beim Arbeitsgericht eingehen (§ 4 KSchG). Danach gilt die Kündigung in aller Regel als wirksam – auch wenn sie eigentlich angreifbar gewesen wäre.

Zuständige Gerichte in Köln

  • Erste Instanz: Arbeitsgericht Köln
  • Berufung: Landesarbeitsgericht Köln

Maßgeblich ist in der Regel Ihr Arbeitsort oder der Sitz des Arbeitgebers. Die Kanzlei prüft die Zuständigkeit für Sie.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Bis zu 3 Kanzleien für Arbeitsrecht
  • Weitergabe erst nach E-Mail-Bestätigung
  • Erstberatung max. 190 € zzgl. USt (Verbraucher)

Die ersten Schritte nach der Kündigung

  • Datum des Zugangs notieren: Wann lag die Kündigung im Briefkasten bzw. wann wurde sie übergeben? Ab diesem Tag läuft die Frist.
  • Nichts unterschreiben – weder eine „Empfangsbestätigung mit Verzicht“ noch einen Aufhebungsvertrag, den der Arbeitgeber nachschiebt.
  • Spätestens drei Tage nach Erhalt bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend melden, sonst droht eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld.
  • Unterlagen sammeln: Arbeitsvertrag, Kündigungsschreiben, letzte Gehaltsabrechnungen, Abmahnungen.
  • Kanzlei für Arbeitsrecht kontaktieren – möglichst in der ersten Woche, damit Zeit für eine überlegte Entscheidung bleibt.

Gilt für Sie der Kündigungsschutz?

Das Kündigungsschutzgesetz greift, wenn Ihr Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht und im Betrieb regelmäßig mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt sind. Dann braucht der Arbeitgeber einen Grund – betriebs-, personen- oder verhaltensbedingt – und muss ihn im Streitfall beweisen.

Unabhängig davon ist eine Kündigung nur schriftlich mit eigenhändiger Unterschrift wirksam; per E-Mail, SMS oder WhatsApp reicht nicht (§ 623 BGB). Gibt es einen Betriebsrat, muss er vorher angehört werden. Besonderen Schutz haben unter anderem Schwangere, Menschen mit Schwerbehinderung und Betriebsratsmitglieder.

Gibt es eine Abfindung?

Einen allgemeinen Anspruch auf Abfindung gibt es nicht. In der Praxis werden viele Kündigungsschutzverfahren aber mit einem Vergleich beendet, in dem eine Abfindung vereinbart wird – weil der Arbeitgeber das Risiko scheut, den Prozess zu verlieren.

Als grobe Orientierung wird oft ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr genannt. Wie viel tatsächlich möglich ist, hängt davon ab, wie angreifbar die Kündigung ist. Genau das prüft die Kanzlei.

Was kostet ein Anwalt im Arbeitsrecht?

In der ersten Instanz vor dem Arbeitsgericht trägt jede Seite ihre Anwaltskosten selbst, auch wer gewinnt (§ 12a ArbGG). Eine Rechtsschutzversicherung mit Arbeitsrecht übernimmt diese Kosten meist – fragen Sie die Kanzlei, ob sie die Deckungsanfrage für Sie stellt.

Für eine erste Beratung von Verbrauchern ist die gesetzliche Gebühr auf höchstens 190 € zuzüglich Umsatzsteuer begrenzt, sofern nichts anderes vereinbart ist (§ 34 RVG).

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Kostenlose Vermittlung, Rückruf zu Ihrer Wunschzeit. Die Erstberatung kostet bei Verbrauchern höchstens 190 € zzgl. USt; mit Rechtsschutzversicherung meist nichts.

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Häufige Fragen

Das wird oft gefragt

Kann ich die Frist verlängern, wenn ich krank war?

Nur in Ausnahmefällen lässt das Arbeitsgericht eine verspätete Klage zu (§ 5 KSchG). Darauf sollten Sie sich nicht verlassen – handeln Sie innerhalb der drei Wochen.

Muss ich bis zum Ende der Kündigungsfrist arbeiten?

Ja, sofern Sie nicht freigestellt werden. Ihr Gehalt wird bis zum Ende der Kündigungsfrist weitergezahlt.

Ist eine Kündigung während der Krankheit erlaubt?

Ja. Eine Krankheit schützt nicht vor einer Kündigung. Ob die Kündigung wirksam ist, hängt vom Grund ab.

Lohnt sich eine Klage, wenn ich ohnehin gehen will?

Oft ja: Die Klage ist häufig der Hebel für eine Abfindung, ein gutes Zeugnis oder eine Freistellung bei vollem Gehalt.

Allgemeine Informationen ohne Gewähr, keine Rechtsberatung. JobRecht24 vermittelt Kontakte zu Kanzleien und erbringt selbst keine Rechtsdienstleistungen. Stand: Oktober 2026.