Was eine Abmahnung bedeutet
Mit der Abmahnung rügt der Arbeitgeber ein konkretes Fehlverhalten und droht für den Wiederholungsfall arbeitsrechtliche Konsequenzen an. Vor einer verhaltensbedingten Kündigung ist eine Abmahnung in der Regel erforderlich.
Ihre Möglichkeiten
- Nichts tun: Manchmal sinnvoll, denn eine ungerechtfertigte Abmahnung kann auch noch in einem späteren Kündigungsschutzverfahren angegriffen werden.
- Gegendarstellung: Sie können verlangen, dass Ihre Stellungnahme zur Personalakte genommen wird.
- Entfernung verlangen: Ist die Abmahnung unberechtigt oder formell fehlerhaft, können Sie die Entfernung aus der Personalakte verlangen – notfalls per Klage.
Typische Fehler von Arbeitgebern
- Der Vorwurf ist zu ungenau beschrieben (kein Datum, kein konkretes Verhalten).
- Mehrere Vorwürfe in einer Abmahnung, von denen einer nicht stimmt.
- Unverhältnismäßige Reaktion auf eine Kleinigkeit.
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Kostenlose Vermittlung, Rückruf zu Ihrer Wunschzeit. Die Erstberatung kostet bei Verbrauchern höchstens 190 € zzgl. USt; mit Rechtsschutzversicherung meist nichts.
Kostenlos Kanzlei findenHäufige Fragen
Das wird oft gefragt
Wie viele Abmahnungen braucht es vor einer Kündigung?
Eine feste Zahl gibt es nicht. Oft reicht eine einschlägige Abmahnung, bei schweren Verstößen kann sie sogar entbehrlich sein.
Muss ich die Abmahnung unterschreiben?
Sie müssen höchstens den Empfang bestätigen. Eine Unterschrift unter den Inhalt ist kein Schuldeingeständnis, aber auch nicht nötig.
Allgemeine Informationen ohne Gewähr, keine Rechtsberatung. JobRecht24 vermittelt Kontakte zu Kanzleien und erbringt selbst keine Rechtsdienstleistungen. Stand: Oktober 2026.